Debatte über Wohnungen für Studierende

In der wachsenden Stadt ist es für Studierende schwierig, geeigneten preiswerten Wohnraum zu finden. Deshalb erfreuen sich Wohnheime für Studierende weiter steigender Beliebtheit. Das Studierendenwerk spricht gar von einer Renaissance. Die Nachfrage nach den Wohnheimplätzen ist rasant gestiegen, zum Start des Wintersemesters haben noch etwa 5.000 Studierende auf einen Wohnheimplatz gewartet.

Die rot-rot-grüne Regierungskoalition hat die Zeichen der Zeit erkannt und das Studierendenwerk und die städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu einer verstärkten Zusammenarbeit verpflichtet. Zahlreiche Initiativen und Projekte arbeiten daran, mehr Wohnraum für Studierende zu schaffen. Auch die ersten Neubauten gibt es schon, weitere sind geplant.

Ende Juni waren die ersten neuen 129 Wohnungen fertig, die die berlinovo in der Storkower Straße errichtet hat. Sie will bis 2020 insgesamt mehr als 2.500 Wohnungen für Studierende bauen, dazu gehören Objekte in der Arnold-Zweig-Straße in Pankow mit 400 Plätzen, in der Walter-Friedländer-Straße in Prenzlauer Berg mit 250 Plätzen und in der Friedenhorster Straße in Lichtenberg mit 130 Plätzen. Im September wurde der Grundstein für 88 Wohneinheiten in der Amrumer Straße in direkter Nachbarschaft des Charité-Campus‘ Virchow-Klinikum und der Beuth Hochschule gelegt, Bauherr ist die Gewobag. Das Studierendenwerk selbst baut ein neues Wohnheim in Charlottenburg – auf einem Grundstück am Dauerwaldweg, auf dem sich bereits Wohnplätze für 130 Studierende befinden. Dafür investiert es bis Ende 2018 insgesamt 4,5 Millionen Euro.

Das Thema wurde bei der Plenarstizung des Abgeordnetenhauses am 16. November 2017 debattiert und soll in den zuständigen Ausschüssen weiter besprochen werden.

Rede von Dr. Ina Czyborra in der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses vom 16. November 2017:

 

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