Deutsches Internet-Institut kommt nach Berlin

Berlin hat den Zuschlag für das Deutsche Internet-Institut erhalten. An dem Institut werden die Folgen des digitalen Wandels für die Gesellschaft und seine Auswirkungen auf uns Menschen erforscht. Der Berlin-Brandenburger Verbundantrag konnte sich im bundesweiten Wettbewerb gegen die Konkurrenz-Standorte in München, Bochum, Karlsruhe und Hannover durchsetzen. „Das ist ein guter Tag für die Wissenschaft in Berlin. Damit kann sich unsere Region weiter als Zentrum der Digitalisierungsforschung profilieren“, freut sich Ina Czyborra über die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das das Institut in den nächsten fünf Jahren mit 50 Millionen Euro fördern wird. „Das neue Institut ist eine weitere Säule in der Gesamtstrategie zur Digitalisierung, zu der auch die Etablierung des Fraunhofer Leistungszentrum für digitale Vernetzung und die Gründung des Einstein Center Digital Future (ECDF) mit über 50 neuen Digitalprofessuren gehören“ erläutert sie.

Ina Czyborra weiter: „Berlin hat sich auf den Weg gemacht, ein international führendes Forschungszentrum rund um die Digitalisierung zu werden. Wir müssen verstehen, welche Umbrüche, Chancen und Risiken der digitale Wandel für unsere Arbeitswelt und unser gesamtes Leben mit sich bringt. Von der interdisziplinären Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwarte ich mir auch Empfehlungen an die Politik, wie wir darauf reagieren sollten und insbesondere wie wir die Teilhabe aller in der vernetzten Gesellschaft sicherstellen können.“

An dem Berlin-Brandenburger Verbundprojekt unter der Federführung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung sind die Freie Universität, die Humboldt-Universität, die Universität der Künste, die Technische Universität, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme sowie die Universität Potsdam beteiligt.

Informationen zum Berlin-Brandenburger Verbundprojekt

 

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