Berliner Wissenschaft: Klügste Nacht des Jahres

Am 24. Juni öffnen in der Zeit von 17 bis 24 Uhr wieder über 70 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg zur Langen Nacht der Wissenschaften ihre Pforten. Neugierige jeden Alters können aus 2.000 Workshops und Mitmachaktionen, Experimenten und Vorträgen, Ausstellungen und Demonstrationen ihr persönliches Programm zusammenstellen. „Seit Jahren gehört die Lange Nacht der Wissenschaften zu meinen Lieblingsevents im Berliner Südwesten“, freut sich die Dahlemer Abgeordnete Ina Czyborra auf den klugen Veranstaltungsreigen. „Wer einmal in Labore blicken und selbst Experimente ausprobieren will, mehr über die Antike oder die Berliner Stadtgeschichte erfahren oder sich über Big Data und Digitalisierung informieren, findet zahlreiche Angebote der verschiedenen Institute an der FU, dem Konrad-Zuse-Zentrum, dem Helmholtz-Zentrum Berlin und an vielen weiteren Standorten. Berlinweit finden in den Bezirken über 2.000 Veranstaltungen statt, die sich an alle Generationen richten. Diese breite Palette zeigt, wie vielfältig und lebendig Wissenschaft und Forschung in Berlin sind. Die Teilnahme an der klügsten Nacht des Jahres lohnt. Stellen Sie sich Ihr persönliches Programm zusammen!“ Ina Czyborra wird an der Eröffnungsveranstaltung der Langen Nacht der Wissenschaften im Henry-Ford-Bau der FU in Dahlem teilnehmen. Dabei gibt um 17 Uhr der Regierende Bürgermeister Michael Müller das offizielle Startsignal für die Wissenschaftsnacht.

Organisiert und finanziert wird die Lange Nacht der Wissenschaften, die in Berlin und Potsdam seit 2001 jährlich stattfindet, weitgehend von den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen selbst. Dabei wird die Wissenschaftsnacht von zahlreichen Partnern aus der Region unterstützt, insbesondere von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und der Wall GmbH.

Die Tickets kosten 14 Euro, ermäßigt 9 Euro. Das Familienticket kostet 27 Euro. Die Tickets für die Lange Nacht gelten auch als Fahrschein für An- und Heimfahrt im Tarifbereich ABC, und zwar von Samstag, den 24.6.2017, 14.00 Uhr bis Sonntag, den 25.6.2017, 4.00 Uhr. Sie können  u. a. an allen Automaten und in den Verkaufsstellen bei S-Bahn, BVG oder online über die Webseite www.langenachtderwissenschaften.de erworben werden. Auf der Website ist das komplette Programm hinterlegt und kann jeweils nach Stadtteilen oder mit einer Suchmaske nach persönlichen Wünschen durchsucht werden.

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Deutsches Internet-Institut kommt nach Berlin

Berlin hat den Zuschlag für das Deutsche Internet-Institut erhalten. An dem Institut werden die Folgen des digitalen Wandels für die Gesellschaft und seine Auswirkungen auf uns Menschen erforscht. Der Berlin-Brandenburger Verbundantrag konnte sich im bundesweiten Wettbewerb gegen die Konkurrenz-Standorte in München, Bochum, Karlsruhe und Hannover durchsetzen. „Das ist ein guter Tag für die Wissenschaft in Berlin. Damit kann sich unsere Region weiter als Zentrum der Digitalisierungsforschung profilieren“, freut sich Ina Czyborra über die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das das Institut in den nächsten fünf Jahren mit 50 Millionen Euro fördern wird. „Das neue Institut ist eine weitere Säule in der Gesamtstrategie zur Digitalisierung, zu der auch die Etablierung des Fraunhofer Leistungszentrum für digitale Vernetzung und die Gründung des Einstein Center Digital Future (ECDF) mit über 50 neuen Digitalprofessuren gehören“ erläutert sie.

Ina Czyborra weiter: „Berlin hat sich auf den Weg gemacht, ein international führendes Forschungszentrum rund um die Digitalisierung zu werden. Wir müssen verstehen, welche Umbrüche, Chancen und Risiken der digitale Wandel für unsere Arbeitswelt und unser gesamtes Leben mit sich bringt. Von der interdisziplinären Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwarte ich mir auch Empfehlungen an die Politik, wie wir darauf reagieren sollten und insbesondere wie wir die Teilhabe aller in der vernetzten Gesellschaft sicherstellen können.“

An dem Berlin-Brandenburger Verbundprojekt unter der Federführung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung sind die Freie Universität, die Humboldt-Universität, die Universität der Künste, die Technische Universität, das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme sowie die Universität Potsdam beteiligt.

Informationen zum Berlin-Brandenburger Verbundprojekt

 

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Als Hospitant im Abgeordnetenhaus

Joel Rose begleitete Ina Czyborra zwei Tage bei Ausschusssitzungen und ließ sich genau erklären, wie das Berliner Landesparlament funktioniert.

Ich hatte die Möglichkeit, zwei Tage in den Alltag des Berliner Abgeordnetenhauses einzutauchen. An diesen Tagen konnte ich an zwei sehr interessanten Ausschusssitzungen, zu den Themen Bildung und Wirtschaft teilnehmen, bei denen anschließend Ina Czyborra als Ansprechpartnerin für Fragen zur Verfügung stand. Ich bin immer noch beindruckt von dem Alltag einer Abgeordneten, welcher umfangreich und interessant zugleich ist. Ich kann es jedem empfehlen, sich einmal etwas näher mit der Arbeit des Abgeordnetenhauses und eines Abgeordneten auseinanderzusetzen. Außerdem möchte ich Frau Czyborra einen großen Dank aussprechen, da sie mir diesen lehrreichen Einblick ermöglicht hat.

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Tenure-Track-Professur soll eingeführt werden

Der Senat hat dem Abgeordnetenhaus einen Gesetzentwurf zur Änderung des Berliner Hochschulgesetzes vorgelegt (Drucksache 18/0282). Dabei geht es um die Einführung der Tenure-Track-Professuren – ein wichtiges Instrument, um Karrierewege in der Wissenschaft planbarer und transparenter zu machen, vor allem aber um Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern bessere Arbeitsbedingungen und Perspektiven zu bieten.

Ina Czyborra hat in der Debatte zur Ersten Lesung des Entwurfes bei der Plenarsitzung am 4. Mai 2017 die Position der SPD-Fraktion dargestellt. Sie begrüßt die Änderungen und verweist unter anderem darauf, dass sie wichtig sind, um die wissenschaftliche Arbeitswelt familienfreundlicher zu gestalten sowie der fortschreitenden Internationalisierung der Berliner Hochschulen Rechnung zu tragen. Gleichzeitig betont sie, dass im Rahmen der Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschulen auch eine Personalplanung erfolgen muss.

Rede von Dr. Ina Czyborra in der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses vom 4. Mai 2017 zur Vorlage zur Beschlussfassung „Vierzehntes Gesetz zur Änderung des Berliner Hochschulgesetzes“ – Erste Lesung

Der Entwurf wird jetzt im Wissenschaftsausschuss beraten, der bei seiner Sitzung am 15. Mai 2017 dazu eine Anhörung durchführen wird (Ausschuss-Einladung).

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Louise-Schroeder-Medaille für Prof. Dr. Karin Hausen

Am 10. Mai verleiht das Berliner Abgeordnetenhaus die Louise-Schroeder-Medaille an die Berliner Historikerin Prof. Dr. Karin Hausen, eine der Pionierinnen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. „Wir ehren eine der herausragenden Genderforscherinnen Berlins, die sich im Sinne Louise Schroeders für die Teilhabe von Frauen und gegen Ungerechtigkeit engagiert“, würdigt Ina Czyborra die Preisträgerin. Die Dahlemer Abgeordnete gehört dem Kuratorium „Louise-Schroeder-Medaille“ an, in dem alle Fraktionen im Abgeordnetenhaus vertreten sind und das jeweils einen Vorschlag für die Verleihung dieser hohen Auszeichnung unterbreitet.

Prof. Dr. Karin Hausen studierte Geschichte, Germanistik und Soziologie in Berlin, Marburg, Münster, Paris und Tübingen. 1968 promovierte sie bei Gerhard A. Ritter an der Freien Universität Berlin. Von 1978 bis 1995 war sie Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaft der Technischen Universität Berlin. Dort gründete sie 1995 das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG), das sie von 1995 bis zu ihrer Pensionierung 2003 leitete. Frau Professorin Hausen gilt als eine der Pionierinnen der Frauen- und Geschlechtergeschichte im deutschsprachigen Raum. Zu den weiteren Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören zudem die Kolonial- und die Technikgeschichte. Zusammen mit Gisela Bock und Heide Wunder gründete sie 1992 die Reihe „Geschichte und Geschlechter“ im Campus Verlag und den Arbeitskreis Historische Frauenforschung. Von 1995 bis 2012 war sie ferner Mitherausgeberin von „L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft“ und gehört außerdem dem Beirat der Zeitschrift „feministische Studien“ an.

Die Louise-Schroeder-Medaille wurde 1998 auf Anregung von Parlamentarierinnen des Abgeordnetenhauses gestiftet. Der Präsident verleiht die Medaille jährlich einer Persönlichkeit oder einer Institution, die dem politischen und persönlichen Vermächtnis Louise Schroeders in hervorragender Weise Rechnung trägt. Zu den Preisträgerinnen gehören unter anderem Carola Stern (1998), Jutta Limbach (2005), Inge Deutschkron (2008), Christine Bergmann (2012) und Carola von Braun (2015), aber auch das rbb-Hörfunkmagazin „Zeitpunkte“ (2004), der Verein Wildwasser Berlin e.V. (2014) und das Desert Flower Center im Krankenhaus Waldfriede (2016). Die Laudatio für Prof. Dr. Karin Hausen wird Carola von Braun halten, Parlamentspräsident Ralf Wieland und der Regierende Bürgermeister Michael Müller werden die Urkunde zur Verleihung verlesen und die Louise-Schroeder-Medaille der Preisträgerin 2017 überreichen.

Louise Schroeder hat sich zeitlebens durch unermüdliches soziales Engagement und durch das Eintreten für die Gleichstellung von Frauen ausgezeichnet. Ihr Name ist untrennbar mit dem Einsatz für Demokratie, für die Teilhabe von Frauen an der Politik und für das Engagement gegen Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch verbunden. Seit 1919 war sie Parlamentarierin und von Mai 1947 bis Dezember 1948 Oberbürgermeisterin von Berlin. Sie hat sich bleibende Verdienste um die Stadt erworben und mit ihrer mutigen Amtsführung zur Linderung der großen Not im Nachkriegsberlin beigetragen.

Die Wissenschaftlerin Karin Hausen

Website Louise-Schroeder-Medaille

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Krankenhauskonferenz der SPD-Fraktion

Mehr Investitionen und bessere Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser in Berlin, aber auch mehr Schutz für die Patientinnen und Patienten und bessere Arbeitsplätze für die Beschäftigten sowie eine qualitätsorientierte Krankenhausplanung hat sich die rot-rot-grüne Landesregierung auf die Fahnen geschrieben. Wie dies konkret umgesetzt werden soll, ist Thema der Krankenhaus-Konferenz „Eckpunkte patientenorientierter Krankenhauspolitik in Berlin“ der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus am 5. Mai 2017. Zum Dialog mit den SPD-Abgeordneten sind Beschäftigte von Krankenhäusern und die Akteure der Berliner Gesundheitspolitik eingeladen. Dr. Ina Czyborra nimmt als wissenschaftspolitische Sprecherin an der Konferenz teil.

Alles Infos im Detail: SPD_Einladung_Krankenhaus-Konferenz_2017_web. Anmeldungen bitte schriftlich per Mail an spd-fraktion@spd.parlament-berlin.de. Vielen Dank!

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Das war der Girls’Day 2017

Firmen, Labore, Werkstätten und Organisationen in ganz Berlin haben am 27. April aus Anlass des Girls’Day wieder ihre Türen geöffnet. Auch im Abgeordnetenhaus und bei der SPD-Fraktion waren Schülerinnen zu Gast und schauten den Abgeordneten bei ihrer Arbeit über die Schulter. Auf dem Programm standen Führungen durch das Berliner Parlament und die Fraktionsräume sowie der Besuch des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie. Ina Czyborra begrüßte zwei Schülerinnen des Fichtenberg Gymnasiums, denen sie von ihrem Alltag als Politikerin berichtete.

Ina Czyborra beim Mittagsimbiss im Gespräch mit Louisa und Marie.

Der Girls’Day zeigt jungen Frauen, welche vielfältigen Karrierechancen sich fernab der so genannten typischen Frauenberufe in Wirtschaft, Wissenschaft und anderen spannenden Bereichen wie der Politik bieten. In diesem Jahr war das Angebot bundesweit so groß wie noch nie: Beim Girls’Day wurde mit mehr als 10.000 Veranstaltungen zum ersten Mal seit dem Start im Jahr 2001 eine fünfstellige Zahl erreicht. Beim Pedant für Jungen, dem seit 2011 veranstalteten Boys’Day, wurde mit knapp 7.000 Veranstaltungen ebenfalls ein Rekord erreicht. Insgesamt nahmen an den Aktionstagen rund 100.000 Mädchen und über 30.000 Jungen teil.

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Herzlichen Glückwunsch Willkommensbündnis

Das Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf feiert Geburtstag: Am Samstag, den 6. Mai 2017, sind Geflüchtete, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches Flüchtlingsarbeit, alle im Bezirk tätigen Bündnisse und interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 14 Uhr in den Park des „Haus am Waldsee“, Argentinische Allee 30, zu einem bunten Begegnungsfest eingeladen.

„Ich gratuliere dem Willkommensbündnis zum dritten Geburtstag und möchte allen Aktiven für ihr beispielhaftes Engagement Dank sagen“, freut sich die Dahlemer Abgeordnete Ina Czyborra über die Einladung zum Begegnungsfest. „Viele Engagierte sind von Anfang an dabei, sehr viele sind bis heute dazu gekommen und organisieren Sprachunterricht und Übersetzungsservice, den Sachspendenmelder, einen Fahrdienst und zahlreiche Veranstaltungen. Die gute Vernetzung und das hier versammelte sehr gute Fachwissen helfen den Geflüchteten und zeigen eindrucksvoll, was Bürgerinnen und Bürger alles gemeinsam für andere vollbringen können. Das Willkommensbündnis ist ein Aushängeschild für ein weltoffenes, tolerantes und vielfältiges Steglitz-Zehlendorf“, würdigt sie die Arbeit der Initiative, die sich am 7. Mai 2014 bei einer öffentlichen Versammlung im Rathaus Zehlendorf gründete, um allen Geflüchteten Schutz, Hilfe und Perspektive zu bieten. Insgesamt machen laut Willkommensbündnis inzwischen mehr als 2.500 Unterstützerinnen und Unterstützer mit, so dass es bundesweit eine der größten Flüchtlingsinitiativen ist.

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„March of Science“ auch in Berlin

Von der Leugnung des Klimawandels bis hin zu abstrusen Verschwörungstheorien – immer häufiger werden wissenschaftlich belegte Tatsachen geleugnet oder erwiesene Unwahrheiten populistisch als „alternative Fakten“ dargestellt. Am 22. April 2017 gehen deshalb weltweit Menschen beim „March for Science“ auf die Straße – auch in Berlin.

Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Dr. Ina Czyborra: „Wissenschaft und Forschung sind elementar für unsere offene und demokratische Gesellschaft. Die Freiheit der Wissenschaft ist ein hohes Gut, das in der Aufklärung als individuelle Denkfreiheit, libertas philosophandi, postuliert wurde und seither immer wieder gegen Einflussnahme verteidigt werden muss. Unser Grundgesetz schützt in  Artikel 5 neben der Kunst auch die Wissenschaft sowie Forschung und Lehre als deren Ausübungsformen. Einschränkungen und Bevormundungen sind entschieden zurückzuweisen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen sich weltweit austauschen dürfen, Studierende müssen freien Zugang zur Lehre haben. Dafür muss die Politik den nötigen Rahmen schaffen. Vor diesem Hintergrund bin ich noch einmal mehr froh, dass die neuen Hochschulverträge den Berliner Hochschulen und Fachhochschulen stabile finanzielle Zuwächse sichern und neue Entwicklungsperspektiven eröffnen.“

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„Professorinnenprogramm“ weiter notwendig

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat sich bei ihrer Sitzung am 7. April darauf verständigt, das „Professorinnenprogramm“ zur Förderung von Wissenschaftlerinnen fortzusetzen. Für die Erstberufung von Frauen auf Professuren haben die Hochschulen seit 2008 insgesamt 300 Millionen Euro erhalten, bisher wurden auf diesem Wege 524 Professorinnen berufen. „Das Professorinnenprogramm wirkt, es sorgt für eine nachhaltige Förderung von Wissenschaftlerinnen“, begrüßt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Dr. Ina Czyborra, diese Entscheidung. „Das Datenmaterial der GWK unterstreicht, wie notwendig diese Förderung weiterhin ist. Lag 1999 der Frauenanteil bei allen Professuren an den deutschen Hochschulen noch bei 8,2 Prozent, kletterte er bis 2014 auf noch ausbaufähige 22 Prozent. Dabei fällt auf, dass Professorinnen im Vergleich zu ihrem Anteil an allen Professuren zu 31 Prozent überproportional häufig befristet und zu 31,8 Prozent überproportional häufig in Teilzeit beschäftigt waren. Die GWK zieht das Fazit, dass es eines Kulturwandels im Wissenschaftssystem bedarf, um die Expertise und Leistungsfähigkeit von promovierten Wissenschaftlerinnen auszuschöpfen. Ich teile diese Einschätzung. Das Professorinnenprogramm schafft den hierfür nötigen Rahmen, indem es die Gleichstellung an den Hochschulen stärkt.“

GWK-Presseinformation

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